Spinning Bike oder Rollentrainer?

Kälte, Schnee und Radsport – Rollentrainer oder Spinning Bike was tun?

Mann auf Rollentrainer

Ggf. könnte es richtig Probleme mit den Nachbarn geben, je nach Bauwerk des Hauses. Die Geräuschentwicklung ist höher als beim Indoor Bike. Mit einer dämmenden Unterlage würde sich hier etwas machen lassen.

Wenn es draußen stürmt, schneit und die Minusgrade einem ins Gesicht peitschen, kann Biken keinen Spaß mehr bereiten. Das über die Felder und Straßen rauschen, ist nur noch nervig. Jetzt ist Zeit fürs Indoorcycling.

Zeit zum Umsteigen. Auf was sollte man zu Hause wechseln? Dieser Artikel soll mit seiner gründlichen Recherche helfen.

Grundsätzlich stellt sich erst einmal die Preisfrage. Diese lässt sich klar beantworten: der Rollentrainer, welcher am eigenen Bike installiert wird, ist kostengünstiger. Für sehr gute Rollentrainer bezahlt man zwischen ca. 80 und 280 Euro. In dieser Preiskategorie erhält man Trainer, welche bei Stiftung Warentest jüngst mit sehr gut und gut abgeschlossen haben. Somit alle empfehlenswert. Beim Indoor Bike geht es bei ca. 300 Euro los und es kann schnell auf 2000 bis 3.000 Euro hochgehen. Die Alternative wäre beim Händler ein gebrauchtes Bike zu kaufen. Diese haben jedoch ebenso ihren Preis und hier werden oft leider nur die Hochpreisigen zum Weiterverkauf angeboten.

Als letzte Lösung bleibt noch das Fitnessstudio mit den beliebten Spinning-Kursen, welche allzuoft ausgebucht sind. Die Fahrräder sind in der Regel leider am Vortag zu reservieren. Es kann gut sein, dass innerhalb der ersten Stunde alle Plätze belegt sind. Der Nachteil überwiegt, zeitliche Fixierung und zig Ausreden nicht ins Fitnessstudio zu gehen. Der unschlagbare Vorteil: Training zu Hause. Von daher ist diese Variante mit dem Fitnessstudio nicht zu empfehlen!

Nun nochmal zum Rollentrainer. Nachteilig ist der höhere Geräuschpegel durch die Vibration des Gerätes. Kontakte mit Bodenbelag verursachen lautere Geräusche. Unangenehm für die Familie oder Part

Beim Rollentrainer fehlt es ebenso etwas an Stabilität gegenüber dem Spinning Bike. Für den Rollentrainer spricht, dass Techniken wie das einbeinige Pedalieren leichter praktiziert werden kann.

Wer keine Erfahrung mit dem Rollentrainer hat, kann sich vielleicht mal einen Ausleihen bspw. im Verein oder unter Kollegen. Trainingsbikes werden immer beliebter.

Willst man nur ab und an zu Hause trainieren, kann der Rollentrainer die bessere bzw. kostengünstigere Variante sein. Das Spinning Bike ist eine Anschaffung, die nicht verstauben sollte. Teuer gekauft und endet als Kleiderständer. Hier sollte man ehrlich zu sich selbst sein. Der Menschen im Westen Deutschlands, die oft schon im März das Fahrrad rausholen und bis in den November hinein Outdoorsport betreiben können, sollten eventuell über den Rollentrainer nachdenken. Die anderen Biker in den Regionen Deutschlands kämpfen oftmals länger mit Schnee, den der Westen eher als Sensation die letzten Jahre wahrgenommen hat und rasch im Schmelzzustand verabschieden konnte.

Wer keine halben Sachen machen möchte, ist mit dem Spinning Bike sicherlich zufriedener. In der Mietswohnung sicherlich die bessere Alternative, wenn man auf der sicheren Seite sein möchtest. Wer einmal spielende Krabbelkinder mit stetigen Abprallgeräuschen von diversen Spielsachen über sich gehabt hat, weiß wovon hier die Rede ist. Letztendlich eine Geschmacksache mit oben aufgeführten Vor- und Nachteilen.

Viel Spaß beim Aussuchen, ob Rollentrainer oder Spinning Bike. Letztlich zählt nur eines: wann kommt endlich der Frühling! Und solange schafft man sich zu Hause den perfekten Spaß mit dem jeweiligen perfekten Gerät. Auf geht’s, ab aufs Rad!