Fahrrad fahren in Hamburg

Das Fahrrad wird in einer Großstadt wie Hamburg immer mehr genutzt. Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, überfüllte öffentliche Verkehrsmittel und verstopfte Straßen zur Hauptverkehrszeit lassen die Bürger umdenken. Allein die Parkplatzsuche für einen kurzen Einkauf nach Feierabend ist Grund genug aufs Zweirad umzusteigen. Die Stadt hat hier auch aufgeholt. Die Radwege wurden ausgebaut und haben gegenüber dem KFZ oftmals auch Vorfahrt, was freie Fahrt bedeutet.

Radwege in und um Hamburg

Aber Hamburg hat mehr zu bieten, Tourismus und Naherholung wird schon seit Längerem großgeschrieben in der Hafenstadt. Die Radwege sind hervorragend ausgebaut und ermöglichen Wochenendausflüge auch ins nahe Hamburger Umland. Verschiedene private Organisationen bieten geführte Touren für Touristen und Einheimische als Ergänzung zur Stadtrundfahrt mit dem Bus an. Die Fahrt mit dem Rad lässt die touristischen Ziele noch näher erscheinen und bietet obendrein die Möglichkeit Bilder zu machen oder das ein oder andere Highlight wie den alten Hamburger Elbtunnel von innen zu besichtigen. Mit dem Bus ist das kaum möglich.

Sicherheit für Radler

Aufgrund der guten Ökobilanz sind die Radwege immer wieder ein Thema im Hamburger Senat. Der Ausbau soll in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben werden. Das heißt nicht nur, dass das Netz streckenmäßig erweitert, sondern auch, dass in die Verkehrssicherheit investiert werden soll. So wird in der Saison 2018/19 der Winterdienst über 25km ausgebaut, um auch in der kalten Jahreszeit das Fahren zu ermöglichen. Die Instandhaltungsmaßnahmen sollen die Attraktivität fördern und noch mehr Leute zum Umsteigen bewegen. Alleine die neuen Maßnahmen im Winter werden die Stadt aller Voraussicht nach 25.000 € kosten.

Profiradsport in Hamburg

Neben dem nützlichen oder auch erholsamen Radfahren ist Hamburg auch im Profisport zu Hause. Jedes Jahr finden hier die Cyclassics statt. Ein Event, das für jeden Fitnesslevel geeignet ist. Es wird auch nicht zwischen Rennrad und Mountainbike unterschieden. Wer Lust hat mitzufahren, meldet sich an und legt los. Die Strecken können zwischen 60, 100 und 160km frei gewählt werden. Die Cyclassics sind eines der größten Radsportveranstaltungen in Europa und führen teilweise auch durch das benachbarte Schleswig-Holstein. Die Organisatoren nutzen neben Radwegen auch öffentliche Straßen, die dafür eigens gesperrt werden.

Fahrradfahren vs. Laufen – Wählen Sie den effektivsten Sport aus

Radfahren oder Laufen? Es ist eine uralte Debatte unter Athleten, bei denen alle behaupten wollen, dass ihre gewählte Sportart unbestritten die überlegene ist. Natürlich hängt die beste Sportart von den spezifischen Merkmalen ab, die Sie sich erhoffen, beim Training zu erzielen. Radfahren sorgt für Wind in den Haaren und einen massiven Quadrizeps, während das Laufen eine einfache Möglichkeit bietet, überall rauszugehen und den ganzen Körper in kurzer Zeit zu trainieren. Und am Ende des Tages ist es fast unmöglich, einen Läufer davon zu überzeugen, dass Radfahren die bessere Wahl ist oder umgekehrt.

Aber für neue Athleten, die entweder ins Radfahren oder Laufen einsteigen wollen und zwischen den beiden wählen müssen, kann das Verständnis der Vor- und Nachteile jeder Sportart äußerst nützlich sein.

Trainingsintensität – Welches Training bringt Sie an den Rand der Erschöpfung?

Es ist schwierig, die Intensität von Radfahren und Laufen direkt zu vergleichen, da die Intensität der Arbeit in beiden Sportarten direkt von der Geschwindigkeit abhängt, mit der man sich im Verhältnis zu seinem Maximum bewegt.

Allerdings kann das Laufen als intensiver als das Radfahren betrachtet werden, da es mehr Kalorien verbrennt und die Herzfrequenz mit jeder prozentualen Erhöhung der Geschwindigkeit in Richtung Ihres Maximums erhöht.

Muskelaufbau – Welche Sportart wird Ihnen helfen, schnell Muskeln aufzubauen?

Radfahren und Laufen bieten ein Ganzkörpertraining und vor allem ein Training für den gesamten Unterkörper. Sie werden jedoch oft als ergänzendes Training empfohlen, da die beiden Sportarten das Beste aus verschiedenen Muskelgruppen herausholen.

Radfahren ist ideal für den Aufbau des Quadrizeps und der Waden, besonders beim Bergauffahren. Das Laufen fördert auch diese großen Muskelgruppen. Dies hängt aber viel mehr davon ab, dass Sie die Kraft aus Ihren Gesäßmuskeln beziehen, besonders beim Bergaufgehen, da das Laufen eine größere Beinbalance und die Bewegung des Abstoßens vom Boden erfordert, als das Drücken auf das Pedal.

Wenn Sie wenig Zeit haben und alle anderen Aspekte gleichermaßen sind, können Sie sich lieber für das Laufen als für das Radfahren entscheiden.

Wie bereits erwähnt, dauert es beim langsamen Radfahren länger, die gleiche Anzahl von Kalorien zu verbrennen, als beim langsamen Laufen.